Rechtsextremismus im Gaming
Rechtsextreme Strategien in Spielen und Communities – und was wir dagegen tun können
Veranstaltungstermin: 12.11., 18:00 Uhr - 20:00,
Kultur- und Veranstaltungszentrum Die Pumpe
Haßstraße 22, 24103 Kiel,
Bundesland: Schleswig-Holstein
Veranstalter: Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein
Kultur- und Veranstaltungszentrum Die Pumpe
Haßstraße 22, 24103 Kiel,
Bundesland: Schleswig-Holstein
Veranstalter: Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein
Format: Vortrag mit Podiumsdiskussion
52% aller Menschen in Deutschland spielen durchschnittlich rund zwei Stunden pro Tag – das Massenphänomen Gaming gehört längst zum Alltag verschiedenster Altersgruppen dazu. Dies können Onlinespiele auf dem Smartphone, Konsolenspiele oder Fantasy-Epen auf dem Hochleistungs-PC sein, das Feld ist divers aufgestellt wie nie. Über Gaming finden Menschen Freund:innen, Zusammenhalt und können ihrem stressigen Alltag entfliehen. Nicht zuletzt durch die Pandemie stellen Gaming-Communities eine wesentliche Säule des Soziallebens vieler Menschen dar.
(Online-)Spiele sind außerdem Abbild gesellschaftlicher Debatten – und politische Akteure jeder Couleur sind Teil der Gamingszene. Auch wenn sie nur ein Nischenphänomen darstellen: Rechtsextreme Spieleentwicklung, Plattformen und Modifikationsmöglichkeiten populärer Spiele eröffnen regelmäßig extremistischen und menschenverachtenden Inhalten den Weg in viele Games. Communities tauschen sich – auch über politische Themen – online und über anonyme Spielechats aus.
Grund genug, sich dem Themenkomplex Rechtsextremismus im Gaming gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft, Medienpädagogik, Praxis und politischer Bildung zu widmen. Neben einer Einführung in den Stand der Forschung sowie die aktuelle Situation hinsichtlich rechtsextremer Inhalte und Agitation in Games wollen wir über Handlungsoptionen, Methoden und Umgangsformen im Alltag sprechen.