What the Fake?!

Digitalpolitik in der Europäischen Union
Veranstaltungsbeginn: 14.11., 09:00 Uhr - 12:00, 
Veranstaltungstage:
14. Nov 09:00Uhr - 12:00Uhr
15. Nov 09:00Uhr - 12:00Uhr
16. Nov 09:00Uhr - 12:00Uhr
17. Nov 09:00Uhr - 12:00Uhr
18. Nov 09:00Uhr - 12:00Uhr

Schule

Bundesland: Bayern
Veranstalter: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Format: Planspiel
Die Digitalisierung verändert unser Zusammenleben in Europa in erheblichem Maße. Für Regierungen und die Europäische Union als gesetzgebende Instanzen sind damit große Herausforderungen verbunden, da neue, unregulierte Märkte und Sphären entstehen und sich die Kommunikation und das Zusammenleben der Menschen verändert. In sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube sind sehr viele Nutzerinnen und Nutzer aktiv. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die Plattformen anonym. Einige Menschen nutzen die Anonymität aus und sind der Ansicht, das Internet wäre ein rechtsfreier Raum, in dem es keine Regeln für Taten und Äußerungen gibt. Ob Fake News oder Hate Speech - beides findet sehr schnell Verbreitung und wird nur selten bestraft. Das wird zu einem immer größeren Problem. Die EU-Kommission möchte deshalb das Internet besser kontrollieren. Einige Mitgliedstaaten haben bereits nationale Gesetze zu diesem Thema auf den Weg gebracht. Zwischen den Mitgliedstaaten der EU besteht jedoch Uneinigkeit, wie genau am besten gegen Fake News und Hate Speech im Internet vorgegangen werden kann. Wer ist in der Verantwortung? Die Betreiberinnen und Betreiber der Plattformen, die Nutzerinnen und Nutzer selbst oder der Staat? Simuliert wird eine Entscheidung im Rat der Europäischen Union. Die Teilnehmenden übernehmen die Rollen von Ministerinnen und Ministern und Staatssekretärinnen und -sekretären, die Teil unterschiedlicher Länderdelegationen sind.