Wahrheit – eine Auslegungssache?

Die Auswirkungen von Desinformation auf öffentliche Meinung und politische Beteiligung
Veranstaltungsbeginn: 18.11., 14:00 Uhr - 17:00, 
Veranstaltungstage:
18. Nov 14:00Uhr - 17:00Uhr

Saarrondo
Europaallee 4a, 66113 Saarbrücken,
Das Event findet auch online statt
Bundesland: Saarland, Online
Veranstalter: Landesmedienanstalt Saarland (LMS) und die Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes (LPB)
Format: Vorträge | Diskussion
Desinformation hat viele Gesichter. Gerade in Krisenzeiten oder vor Wahlen ist es besonders notwendig, ein verlässliches Bild von der Welt zu haben und sich eine fundierte Meinung bilden zu können. Fake News, Verschwörungserzählungen, Online-Propaganda oder Hass-Postings, die zunehmend menschenfeindliche, antidemokratische und populistische Meinungen verbreiten, bedrohen demokratische Prozesse und untergraben das Vertrauen in staatliche Institutionen und unabhängige Medien. Daher ist es umso wichtiger, die möglichen Folgen solcher Desinformationen für die Gesellschaft transparent zu machen und den Wert einer wehrhaften Demokratie herauszustellen. Präventive Aspekte der Sensibilisierung spielen hierbei ebenso eine Rolle wie Fragen einer Aufsichts‑, Kontroll- und Sanktionsmöglichkeit. Mit der Veranstaltung wollen LMS und LPB für das Thema aus medienpädagogischer, medienethischer und medienrechtlicher Sicht sensibilisieren, Impulse geben, sich eingehender mit dem Phänomen Desinformation und dessen Auswirkungen auf die öffentliche Meinung und politische Beteiligung auseinanderzusetzen sowie Gegenstrategien zu entwickeln. Hierzu sprechen LMS-Direktorin Ruth Meyer und LPB-Leiter Dr. Erik Harms-Immand u.a. mit den Expert:innen Dr. Johanna Börsch-Supan - Vodafone Stiftung Deutschland, Alexander Sängerlaub - Direktor und Co-Founder von futur eins, Sandra Fiene - Europäische Kommission - Regionalvertretung in Bonn.