Debatten-Dienstag

Quo vadis, Blockchain und NFTs? Von virtuellen Gütern und digitaler Kunst.
Veranstaltungsbeginn: 16.11., 18:30 Uhr - 19:30, 
Veranstaltungstage:
16. Nov 18:30Uhr - 19:30Uhr

Online-Veranstaltung
Bundesland: Hessen, Online
Veranstalter: Museum für Kommunikation Frankfurt und Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Format: Diskussionsveranstaltung | Online
Dateien sind jetzt Kunst. Non-Fungible Tokens (NFT) sind der neuste Krypto-Trend und erzielen Höchstpreise bei Kunstauktionen und das nicht nur auf digitalen Auktionsplattformen, sondern auch bei renommierten Auktionshäusern, wie zum Beispiel Christie’s. Dort wurde kürzlich das Kunstwerk „Die ersten 5000 Tage“ des Künstlers Beeple für mehr als mehr als 69 Millionen US-Dollar verkauft. Die Technologie, die an Dateien gebundene, nicht replizierbaren Blockchain-Adressen als Echtheitszertifikat einem Künstler:in und/oder Besitzer:in eindeutig zuweist, ermöglicht den Handel mit digitaler Kunst und revolutioniert scheinbar die Kunstwelt im rasanten Tempo. Seitdem wird plattformübergreifend über dieses Phänomen diskutiert, ob in der Kunstwelt, in Feuilletons oder auf den verschiedensten Social-Media Kanälen – doch noch immer wissen viele nicht, was NFTs eigentlich sind und welches Potential hinter der Technologie stecken kann. Das digitale Plenum möchte gemeinsam mit drei Expert:innen folgende Fragen diskutieren: - Welche Technologie steckt hinter den NFTs? Was haben Kryptowährungen und die Blockchain damit zu tun? - Wem gehört die Kunst? Nivellieren NFTs als digitale Echtheits- und Eigentumszertifikate das Urheberrecht? - Erzeugen NFTs neue Käufer:innen? - Hype, Blase oder Beständigkeit? Wie wird sich der Kunstmarkt in der Zukunft wandeln und welche Rolle werden NFTs dabei spielen? - Welche Potentiale ergeben sich durch NFTs für andere digitale Geschäftsmodelle?