#uwemundlos – Radikalisierung und Medienstrategie

Was ist Radikalisierung, welche Faktoren führen in die Radikalisierung und mit welchen Strategien versuchen Populisten und Extremisten Ihre Ideen zu verbreiten?
Veranstaltungstage: 12.11
Veranstaltungsbeginn: 12.11., 19:00 Uhr - 20:30,  Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, 52134 Herzogenrath,
Nordrhein-Westfalen
Nell-Breuning-Haus
Format: Vortrag und Diskussion
Was ist Radikalisierung, welche Faktoren führen in die Radikalisierung und mit welchen Strategien versuchen Populisten und Extremisten Ihre Ideen zu verbreiten? Anhand der exemplarischen Biografie des rechtsextremen Terrorristen Uwe Mundlos werden wir zeigen, wie eine Radikalisierung verlaufen kann und dabei begünstigende und hemmende Faktoren in der Gesellschaft, dem nahen Umfeld und in der persönlichen Biografie ansehen. Im Anschluss an das Beispiel in Form eines digitalen und nicht-digitalen Vortrags werden wir mit den Teilnehmer*innen aktuelle netzpolitische Strategien von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten besprechen sowie Möglichkeiten, gegen diese vorzugehen.
Was ist Radikalisierung, welche Faktoren führen in die Radikalisierung und mit welchen Strategien versuchen Populisten und Extremisten Ihre Ideen zu verbreiten? Anhand der exemplarischen Biografie des rechtsextremen Terrorristen Uwe Mundlos werden wir zeigen, wie eine Radikalisierung verlaufen kann und dabei begünstigende und hemmende Faktoren in der Gesellschaft, dem nahen Umfeld und in der persönlichen Biografie ansehen. Weiterhin eignet sich die Biografie, um Medien- und Verbreitungsstrategien des Hasses zu beleuchten: Uwe Mundlos galt im Gefüge des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) als derjenige mit besonderem politischem Sendungsbewusstsein: Er verurteilte all diejenigen, die sich damit begnügen würden „in szenetypischen Aussehen herumzulaufen und auf Konzerte zu fahren oder mit Kameraden in der Kneipe zu saufen“ (Mundlos 1998) und sah sich als Primat des Politischen. Seine Botschaft sollte Verbreitung finden: durch Artikel in rechtsextremen Zeitschriften und medienwirksamen politischen Aktionen wie z.B. der Versendung von Bombenattrappen an die Polizei. Letztendlich diente auch die grausame Ermordung von 10 Menschen und das aufwändige Bekennervideo, das bis heute durch das Internet geistert, dieser Strategie. Im Anschluss an das Beispiel in Form eines digitalen und nicht-digitalen Vortrags werden wir mit den Teilnehmer*innen aktuelle netzpolitische Strategien von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten besprechen sowie Möglichkeiten, gegen diese vorzugehen. Hinweis: Bei persönlichem Erscheinen im Nell-Breuning-Haus wird um vorherige Anmeldung gebeten. Die Teilnehmer*innenzahl im Raum ist auf 10 Personen begrenzt. Die Teilnehmer*innenzahl im digitalen Raum ist auf 40 Personen begrenzt.