Politische Medienbildung und Netzpolitik

Urheberrecht, Hassrede, Überwachung
Veranstaltungstage: 11.11
Veranstaltungsbeginn: 11.11., 18:00 Uhr - 20:00,  Online (BigBlueButton)
Potsdam,
Brandenburg, Bundesweit / Online
Landesfachverband Medienbildung Brandenburg, Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam (Professur für Medienbildung und pädagogische Medienarbeit)
Format: Kurzvorträge | Kleingruppendiskussionen | Abschlusspodium
Welche Bedeutung haben netzpolitische Themen wie Urheberrecht, Hassrede und Überwachung für die politische und die Medienbildung? Antworten auf diese Frage werden nach Inputs gemeinsam erarbeitet.
Das Internet eröffnet bedeutsame Räume für demokratiepolitische Prozesse. Somit erweisen sich netzpolitische Themenbereiche wie Urheberrecht, Hassrede und Überwachung als höchst relevant für die politische wie auch die Medienbildung - dies umso mehr, wenn Beteiligung an und Mitgestaltung von Netzkultur und Demokratie als deren Kernaufgaben verstanden werden. Entscheidungen in allen drei netzpolitischen Teilbereichen haben unmittelbaren Einfluss auf die Gestaltung von Online-Diskursräumen und bringen Ein- und Ausschlüsse mit sich. In allen Bereichen zeigen sich Regulierung und Gesetzgebung in Deutschland anhaltend in Bewegung. Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen zielt die Veranstaltung auf zeitgemäße Antworten auf die Frage nach pädagogischen Konsequenzen und konzeptionell-methodischen Übersetzungen. Denn Medienbildung und politische Bildung können junge wie auch erwachsene oder ältere Menschen dabei unterstützen, netzpolitische Debatten, aber auch das Internet selbst auf partizipative und inklusive Weise mitzugestalten. Für die Veranstaltung sind die folgenden Fragen leitend: Welche Konzepte und Methoden stehen uns zur Verfügung, um Interesse für diese Themen zu wecken und zur Beteiligung, auch in kollektiven, politischen Praktiken anzuregen? Auf welche Weise gestaltet sich das Verhältnis von politischer Bildung und Medienbildung in dieser Hinsicht? Wie können sich beide Denk- und Praxisformen wechselseitig bereichern? Wie stark sollten sich pädagogische und bildnerische Fachkräfte, Trägerorganisationen und Verbände netzpolitisch positionieren, um politische Diskursräume offen zu halten bzw. zu eröffnen? Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung unter medienlabor@fhchp.de an. Die Veranstaltung wird durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung gefördert.