Clicktivism oder mehr?

Digitaler Protest und politische Einflussnahme
Veranstaltungstage: 12.11
Veranstaltungsbeginn: 12.11., 19:00 Uhr - 20:30,  Online
Online,
Hessen, Bundesweit / Online
Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Format: Diskussion | Vortrag
In unserem Web-Seminar möchten wir gemeinsam mit Expert:innen über digitale Protestkulturen sprechen und dabei thematisieren, welche politischen Reaktionen und Versuche der Einflussnahme die Äußerung und Organisation von Protest im Netz hervorrufen kann.
Referent:innen: Lisa Villioth (Universität Siegen) Dr. Marcus C. Kettemann (Hans-Bredow-Institut) Veranstaltungsort: Online (BigBlueButton) Welche Rolle spielen soziale Medien für die Mobilisierung von Protestbewegungen? Spätestens seit der Tunesischen Revolution ist offenbar, dass die Strukturen des Internets analoge Bewegungen nicht nur Straßenproteste verändern, sondern auch neue Formen hervorbringen. Unter Hashtags wie #metoo oder #blacklivesmatter entstanden globale Bewegungen und viele erfolgreiche Protestbewegungen der vergangenen Jahre wie Fridays for Future oder die sogenannten Hygienedemonstrationen wären ohne die Vernetzungsmöglichkeiten des Internets und der sozialen Medien kaum denkbar gewesen. In unserem Web-Seminar möchten wir gemeinsam mit Expert:innen über digitale Protestkulturen sprechen und dabei auch thematisieren, welche politischen Reaktionen und Versuche der Einflussnahme die Äußerung und Organisation von Protest im Netz hervorrufen kann. Nach zwei Input-Vorträgen unserer Expert:innen bleibt Raum für eine gemeinsame Diskussion. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bundesweiten Aktionstage Netzpolitik und Demokratie statt. Das gesamte Programm finden Sie unter https://www.netzpolitische-bildung.de/. Anmeldung per E-Mail an Referat-II-2@hlz.hessen.de.